Walnüsse in der Schale gelten als ein langlebiges Produkt. Die Haltbarkeit kann jedoch erheblich verkürzt werden, wenn die Nüsse nicht für die Lagerung vorbereitet werden und die erforderliche Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht eingehalten werden.
Die Vorbereitung für die Lagerung ist ein wichtiger Prozess: Die Nüsse müssen von den Resten der Fruchtwand befreit, von Schmutz und Juglon gewaschen und getrocknet werden. Der Feuchtigkeitsgehalt frisch gepflückter Walnüsse liegt bei 40 %, für die Lagerung sollte er 10 % nicht überschreiten.
Nach dem Trocknen werden die Nüsse in Netzsäcken verpackt oder lose in speziellen Räumen gelagert. Der Raum muss trocken sein, mit guter Luftzirkulation und ohne Sonnenlicht. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen -5 und + 15 °C (dies können Gefrier- und Kühlschränke oder ein Raum sein, der den Lagerungsnormen entspricht). Es wird davon ausgegangen, dass die Walnuss ihre positiven Eigenschaften umso länger behält, je niedriger die Lagertemperatur ist. Die Luftfeuchtigkeit während der Lagerung sollte 55-60% nicht überschreiten.
Die Haltbarkeit von Walnusskernen ist viel kürzer. Eine geschälte Walnuss scheidet aktiv das Öl aus und wird mit der Zeit bitter. Um diesen Prozess zu verlangsamen, werden die Kerne in einem luftdichten Behälter (Glas oder Vakuumbeutel) an einem dunklen Ort gelagert. Bei Zimmertemperatur sind Walnusskerne höchstens 1-2 Wochen haltbar, im Kühlschrank bis zu sechs Monate und tiefgekühlt bis zu einem Jahr. Die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung sollte nicht mehr als 55-60% betragen.
Wird die Temperatur nicht eingehalten, wird die Walnuss schneller ranzig, und bei hoher Luftfeuchtigkeit wird sie von Schimmel oder Fäulnis befallen. Wenn die Regeln für die Vorbereitung der Lagerung und die Einhaltung der richtigen Temperatur und Luftfeuchtigkeit eingehalten werden, behalten die Walnüsse ihre Qualität und ihre nützlichen Eigenschaften so lange wie möglich.